Nachdem man in den ersten beiden Spielen im Monat September immerhin sieben Tore geschossen, aber auch elf (!) Tore kassiert hatte, durfte man gespannt sein, ob das muntere Scheibenschießen auch diesmal angesagt war. Im Vergleich zur Mannschaft der Vorwoche in Thurm waren nur noch die beiden Friedrichbrüder, Uwe Müller und Nico Kühnert übriggeblieben. Obwohl bis zur Halbzeit Tore Fehlanzeige blieben, hatte man jedoch in dieser Besetzung einen wesentlich stabileren Eindruck als in den Spielen davor hinterlassen. Es muß aber auch hinzugefügt werden, dass der Gegner einen Großteil zum Gelingen dazu beitrug. Dennoch war diesmal zu erkennen, dass die Mannschaft als Einheit auftreten wollte und durch längere Ballstafetten Sicherheit ins eigene Spiel bekam. Chancen blieben jedoch in diesem Spiel Mangelware. Genaugenommen gab es auf beiden Seiten jeweils nur Zwei. Eine davon führte zum spielentscheidenden Treffer Mitte der zweiten Halbzeit. Einen Steilpass auf der rechten Seite nahm Nico Kühnert auf, marschierte bis zur Grundlinie und seine präzise Flanke in den Rücken der Abwehr Richtung Elfmeterpunkt versenkte Marco Friedrich mit einem straffen Volleyschuß, der als Aufsetzer unhaltbar im unteren Eck einschlug. Ein wirklich sehenswert heraus gespieltes Tor. Danach lag der Ausgleich gleich mehrfach in der Luft, doch der Crossener Torhüter war sowohl bei einem scharf und platziert getretenem Freistoß als auch bei einem gefährlichen Kopfball aus Nahdistanz mit tollem Reflex zur Stelle und verhinderte am Ende den durchaus möglichen Ausgleich. Bleibt als positives Ergebnis noch zu erwähnen, dass ein Sieg ohne Gegentor schon sehr lange zurückliegt!