ahausfahrt2013miniDie alljährliche Ausfahrt der „Alten Herren“ hatte diesmal wiederum - wie im Vorjahr - das Ziel KiEZ Frauensee unweit von Königs Wusterhausen bei Berlin. Das tat aber der Sache an sich keinen Abbruch, den im Nachhinein konnte man feststellen, daß auch diese Reise ein voller Erfolg war. Unser Busfahrer Steffen Beck war wiederum ein umsichtiger Kraftfahrer und interessant erzählender Reiseführer, der uns auch in Restaurants kutschierte, auf die wir nie und nimmer gekommen wären.
Sowohl die wieder über vierstündige Anreise als auch die Rückreise waren durch genügend kühl gelagerte Getränke abgesichert. Im übrigen hatten wir auch durch die Erfahrung vom letzten Jahr dazugelernt und eine Kiste mehr mit an Board , obwohl wir weniger Teilnehmer waren! Der Freitagabend endete bei gemütlichem Rostern mit langen Unterhaltungen, viel Spaß und viel Musik, diesmal von und mit Karsten Oeser, und einigen alkoholischen Getränken - irgendwann weit nach Mitternacht.
Mit ausschlafen am nächsten Morgen war nicht viel, denn 8.15 Uhr gab es schon Frühstück und wir wollten ja noch am Vormittag in Waltersdorf zum Fußballmatch antreten. Übrigens war es unseren Organisatoren zu verdanken, daß seit vielen Jahren wieder ein Fußballspiel während der Ausfahrt zustande kam! Bei strahlendem Sonnenschein und einer Gluthitze spielten wir gegen die Ü45 des RSV Waltersdorf 09 auf einem gepflegten Kunstrasenplatz, zum Glück nur Kleinfeld. Bei unserem Gegner war schnell erkennbar, daß sie regelmäßig ihre Spiele auf Kleinfeld austragen. Durch ein Kopfballtor von Michael Schmidt konnten wir zwar in Führung gehen, doch dann nahm uns der Gegner regelrecht auseinander und es konnte einem schon Angst und Bange werden, denn zur Halbzeit stand es bereits 5:1 für Waltersdorf. Zur Halbzeit war der allgemeine Tenor, wir müssen zusehen, daß das hier nicht zweistellig gegen uns endet. Da war nicht daran zu denken, daß die zweite Halbzeit mit 5:2 für uns enden sollte! Am Ende also mit 6:7 einen knappe Niederlage für den TSV. Als Torschützen traten noch Mirko Stefanidis (gleich dreifach!), Silvio Friedrich und Andreas Seyfarth in Erscheinung. Einige vergeben Großchancen, sowie dreimal Latte in der 2.Halbzeit verhinderten ein noch besseres Resultat für uns. Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit unserem fairen Gegner. Mal sehen, ob es im kommenden Jahr zu einem Rückspiel in Crossen kommt. Man war nicht abgeneigt.
Da das Spiel doch sehr geschlaucht hatte - zumindestens bei denen die mitgespielt hatten - waren wir froh, daß die Reise im Bus weiterging. Eine kleine Rundreise in Berlin mit gefühlter zehnmaliger Überquerung der Spree endete auf einem Volksfest der deutsch-französischen Freundschaft, was sich aber als ganz normaler „Rummel“ entpuppte, allerdings mit französischen Flair im Innenraum. Zum Beispiel trafen wir dort den echten Asterix und Obelix mit seinem Hund Idefix.
Nachdem unser Bus zum Abendessen wieder ein schönes Restaurant mit Biergarten angesteuert hatte, ging es zurück ins Quartier und für einige gleich ins Bett! Doch der harte Kern hielt wie am Vortage bis weit nach Mitternacht durch, … wenn nur nicht schon wieder so zeitig Frühstück rufen würde! Es waren tatsächlich alle mitgereisten Ausflügler zum Früstück erschienen.
Das Frühstück war o.K., bis auf das schwarze Gebräu, welches Kaffee sein sollte. Dafür war der Kaffee im Reisebuss umso feiner. Nachdem die Zimmer beräumt waren ging es schnurstracks zum Bus und ab nach Lichterfelde zur Besichtigung der größten Abraumförderbrücke der Welt.
Dieser Ausflug mit Führung war für alle sehr interessant, weil das Wetter mitspielte und man aus 74 m Höhe eine gigantische Rundumsicht aufs Land hatte. Sozusagen als Abschluss stand noch ein gemeinsmes Mittagessen im Gasthaus Stuckatz in Dollenchen auf dem Programm. Da außer unserem Busfahrer hier noch keiner von uns war, kannte auch bis dato keiner Jörgs „Kräuter mit Sauerstoff“. Auch diese Einkehr war für uns ein Erlebnis und der ein oder andere von uns läßt sich bestimmt noch einmal hier blicken. Eine staufreie Heimreise rundete die guten Erinnerungen ab. Gegen 18.00 Uhr hatten wir den Heimathafen wieder erreicht und ein sehr ereignisreiches Wochenende ging zu Ende …

Ein besonderes Dankeschön geht wie immer an die vielen fleißigen Hände, die zum Gelingen unserer Ausfahrt beigetragen haben, an den Organisator Ricke, den Co-Organisator Leo und den Busfahrer Steffen!

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