Nach dem Herzschlagfinale in der Vorwoche gegen den SV Mosel stand dieses Wochenende das Auswärtsspiel beim Tabellensechsten SV Hartenstein- Zschocken auf dem Plan. Um die Stärke des Gastgebers war man sich vor dem Spiel nicht nur durch die drei aufeinanderfolgenden Siege der Vorwochen bewusst. Mit den schwierigen Platzverhältnissenkam Hartenstein von Anfang an besser zurecht und erzielte schon in der 7. Minute seinen ersten Treffer. Crossen kämpfte sich zusehends besser in die Partie, doch der Gastgeber sorgte immer für Gefahr auf den zweiten Treffer. In der 15. Minute sorgte Justin Sczekalla nach einem Eckstoß für den Ausgleich. Keine Mannschaft konnte jetzt das Spiel an sich reißen und so ging es munter hin und her mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 22. Minute der HSV mit Glück. Ein weiter Ball rutschte unglücklich durch die Crossener Hintermannschaft und ein Hartensteiner Spieler tauchte plötzlich völlig frei vor TSV-Schlussmann Reitberger auf und verwandelte zum 2:1. Sechs Minuten später zeigte sich das Glück auf Crossener Seite als ein gut getretener Eckball völlig unbedrängt ein Hartensteiner in das eigene Gehäuse köpfte. Noch vor der Pause konnte unsere Reserve das Spiel zu seinen Gunsten drehen als Patrick Schad mit seinem Treffer von der Strafraumgrenze die 2:3 Führung erzielte. Nach der Pause gelang Crossen der bessere Start und verpasste nur knapp durch Norman Oettler und Kevin Godowski seinen vierten Treffer. Stattdessen kam Harteinstein wieder mit einem kuriosen Tor zum 3:3 Ausgleich. TSV-Keeper Reitberger pfaustete den Ball nach einem Eckstoß seinem Gegenspieler an den Kopf und der Ball geht unglücklich in das Tor. Jetzt entwickelte sich wieder das gleiche Spiel wie in Durchgang Eins. Das Spiel ging munter hin und her, wobei jetzt der Gastgeber vor dem gegnerischen Gehäuse das gefährlichere Team war. Crossen verpasste es wieder den letzten entscheidenden Pass zu geben oder das ein oder andere Mal den früheren Abschluss auf dem mittlerweile schlammigen Boden zu suchen. Dies machte der HSV besser und erzielte nicht unverdient seinen entscheidenden Treffer zum 4:3. Crossen zeigte sich am eigenen Strafraum zu zögerlich, so dass nach einer genau getimten Flanke ein Hartensteiner den Ball in die rechte untere Ecke köpfte. Genug Zeit für den Ausgleichstreffer war noch vorhanden, doch zeigte sich nun auch der kräfteraubende Boden und so blieb es am Ende 4:3 für den SV Hartenstein.Zschocken. Aufgebot: Reitberger, Sczekalla, Reers, Tittel (72.Maahs), Pursian, Göbel, K.Godowski, Oettler (75.Frenzel), Sieber, Brüderlein, Schad (85.Neusser)
Tore: 1:0 (7.), 1:1 Sczekalla (15.), 2:1 (22.), 2:2 ET HSV (28.), 2:3 Schad, 3:3 (56.), 4:3 (71.)
