Zu einem nie gefährdeten Auswärtssieg kam unsere 2. Mannschaft beim Mitaufsteiger SV Rödeltal 1950. Die Reserve war gewarnt vor unangenehmen Gastgebern, hatte doch die 1. TSV- Vertretung von Crossen eine Woche zuvor trotz Weiterkommen im Pokal 3 Gegentore hinnehmen müssen. Dementsprechend konzentriert begannen die Mannen um Kapitän Mirco Godowski und machten sofort Druck auf das Rödeltaler Tor. So hätte es schon nach 5 Minuten 2:0 für die Gäste stehen können, aber die Schüsse von Marcel Kuczyk und Peer Grocholla verfehlten ihr Ziel nur knapp. Kevin Godowski erzielte dann nach geglücktem Pressing mit einem platzierten Flachschuss die 1:0 Führung. Crossen blieb weiter aggressiv und ließ dem SV keinen Platz und Zeit zum Spielaufbau. In der 23. Minute baute Christian Frenzel die Führung aus. In unnachahmlicher Manier setzte er sich gegen 2 Gegenspieler durch und versenkte das Spielgerät aus 22 Metern in den Winkel. Der wohl schönste Spielzug brachte die Vorentscheidung. Kevin Godowski bediente Marcel Kuzcyk mustergültig auf der linken Seite und dessen Eingabe kann Tom Brüderlein im Nachsetzten zum 3:0 veredeln(42.). Nach dem Pausentee spielten nun auch die Platzherren energischer, ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Danny Sieber hatte das 4:0 auf dem Fuß, scheiterte aber nach seinem Sololauf am Rödeltaler Keeper. Dass die Gastgeber auch guten Fußball spielen können, bewiesen sie mit dem 3:1, als sie eine flüssige Kombination erfolgreich abschlossen. Danny Sieber erzielte eigentlich nach einer Flanke von Thomas Reers mit Flugkopfball das 4:1. Den Treffer gab der ansonsten gute Schiedsrichter nicht, obwohl selbst die Rödeltaler den Ball 50 cm hinter der Linie gesehen haben. Alles in allem ein gelungener Auftritt und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Diese gilt es nun am kommenden Sonntag gegen die wiedererstarkten Härtensdorfer zu bestätigen.
Aufstellung TSV II : Kerzig – M.Godowski, Sczekalla, Krämer, Maahs – P.Grocholla, K.Godowski, Christian Frenzel (ab 77. Reers), Kuzcyk – Brüderlein (ab 82. Peschel), Sieber
