Auf Grund des starken Regens haben wohl die wenigsten damit gerechnet, dass das Spiel stattfindet. Der Platz war zwar sehr weich, aber in gutem Zustand. Crossen trat mit dem vermeintlich letzten Aufgebot an. Auf Grund der Mittagschichtwoche spielten angeschlagene Spieler sowie Langzeit Verletzte mit. Einer musste gleich nach 20 Minuten vom Platz. Damit war kein Ersatz mehr auf der Bank. Als M. Schmidt den Ball im Strafraum verlor, ging Zwickau mit 1:0 in Führung. Der gleiche Spieler verletzte sich kurze Zeit später und musste vom Feld. Das bedeutete, von nun an spielte Crossen mit einem Mann weniger. Aber es wurde munter nach vorn gespielt und so manche Chance erarbeitet. Leider vergaben M. Badstübner leichtfertig und Th. Wolf nur knapp große Möglichkeiten. Nach einem Ballverlust auf der rechten Außenbahn, erhöhte Zwickau auf 2:0. Crossen spielte unbeirrt weiter und kam kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer. Schade für Crossen, dass ein Sonntagsschuss aus 25 m den alten Abstand wieder herstellte. Kurz nach Wiederbeginn verkürzte Crossen sogar auf 3:2 durch M.Kühnert. Langsam begannen jedoch die Kräfte bei Crossen zu schwinden, so das immer öfter Überzahlangriffe von Zwickau für Gefahr sorgten. Einer davon brachte Zwickau wieder mit 2 Toren in Front. Und noch einmal schlug Crossen zurück. Nach schönem Pass von A. Trutz vollendete M. Stefanidis zum erneuten Anschlusstor. Als jedoch Th. Wolf vollkommen entkräftet vom Platz humpelte, konnte Crossen mit 2 Mann weniger die Räume nicht mehr zu stellen. Das 5:3 und das 6:3 waren die Folge - wobei dem ansonsten guten Torhüter R. Lang einmal der nasse Ball durch die Finger rutschte.
Am Ende waren, bis auf M. Stefanidis, alle durchaus mit dem Ergebnis und dem Spiel zufrieden. Taktisch gesehen bleibt die Frage, warum man ab Mitte der 2. Spielhäfte, im Angriff Phasenweise mit 3-4 Mann auf einer Linie spielen muss, obwohl sich im Mittelfeld und in der Abwehr riesige Räume auftaten.



