TSV Crossen bezwingt Lok Zwickau im Auswärtsspiel mit 14:20 (7:11)
Der TSV Crossen erarbeitete sich zwei Zähler gegen Lok Zwickau. Nach einer 7:10 Pausenführung siegten Tempospiel und eine volle Bank gegen dezimierte Lok Handballer, die mit einem klaren 20:14 in eigener Halle besiegt wurden. Zu Beginn sahen die erschienenen Zuschauer eine abwechslungsreiche und temporeiche Partie mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Die TSV Deckung stellte Lok Zwickaus Offensive von Beginn an vor Probleme. Auf der vorgezogenen Position machte Patrik Ebert eine starke Partie und störte immer wieder geschickt die Kreise des Zwickauer Rückraums. In dieser Phase präsentierte sich der gesamte Defensivverbund äußerst kompakt, somit konnten häufiger Bälle herausgefischt werden, die von Robert Müller eiskalt im Gegenstoß verwertet wurden. Beim Stande von 4:7 konnten sich die TSV-ler erstmalig leicht absetzen. Lok verkürzte zu diesem Zeitpunkt den Vorsprung noch einmal auf zwei Treffer, ein kleiner Zwischenspurt der Crossener Mannschaft kurz vor der Halbzeit bescherte letztlich eine 7:10 – Pausenführung.
Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigten, dass die junge Crossener Mannschaft gerade in der zweiten Hälfte unerklärlicherweise abbaut, so auch dieses Mal. Die Heimmannschaft Lok Zwickau startete furios in die zweiten 30 Minuten und spielte wie entfesselt im Angriff. Erst geschickte Wechsel des neuen Trainergespannes sorgten wieder für geregelte Verhältnisse auf dem Platz. Selbst in der Endphase, als Patrik Ebert sich seine dritte Zeitstrafe (53:22) abholte und damit vorzeitig duschen gehen konnte, lagen wir bereits mit 4 Toren vorn. Der TSV Coach reagierte und nahm seine Auszeit, um seine Mannen noch einmal einzuschwören. Die Gastgeber versuchten nun angesichts des Rückstandes noch einmal alles. Doch an diesem Tag half nichts gegen diese souverän auftretende Crossener Mannschaft. Angepeitscht vom begeisterten Publikum, gelang es der Crossener Offensive, noch kleine Nadelstriche zu setzen und schöne Tore zu erzielen. So konnte der Vorsprung gehalten und sogar auf sechs Tore Differenz ausgebaut werden. Der alles in allem verdiente Endstand lautete 14:20.
Dank an den „alten“ Trainer Rene Glück, der die Mannschaft 1,5 Jahre betreute.
Dem gelungen Einstand des neuen Trainergespanns
Nine und Micha wünschen wir weitere Erfolge mit der Mannschaft.
TSV Crossen: Tor: Marcel Seifert, Enrico Dannler; Robert Müller (5), Andy Scheinert, Oleg Schäfer, Marcel Klitzsch, Simon Söllner (1), Robert Görke, Michael Claus, Daniel Dannler (5), Matthias Härtel (2), Patrik Ebert (6), Michael Zeh, Sascha Schleinschok (1) HPH





