Vor dem Spiel war zum wiederholtem Male der Platz nicht vorbereitet. Die Netze mussten sogar mit einem Bolzenschneider von Schlössern befreit werden. Ein Platzwart war den ganzen Tag nicht zu erreichen. Das war kein gutes Omen für das Spiel. Man hätte es lieber nicht anpfeifen sollen.
Das Crossener Spiel war anfänglich gut anzusehen. Es wurden einige gute Chancen herausgespielt, aber es sprang nur ein Tor heraus. Nach schönem Zuspiel in die Tiefe konnte U. Müller zum 1:0 einschießen. Aber schon bald kam der Gegner zu Chancen. Zunächst sah der Crossener Torhüter schlecht aus, als ein ca. 30 m Fernschuss im Tor zappelte, wobei der Ball "direkt aus der Sonne" kam. Das Spiel der Crossener wurde zusehends schlechter. Immer öfter haderte man mit dem Schiedsrichter. Beim 1:2 wurden die Crossener, bedingt durch eine unglückliche Abseitsentscheidung, regelrecht ausgekontert.
Nach der Halbzeit konnte das Spiel noch 15 Minuten offen gehalten werden. Doch ab der 60. Minute setzte sich die größere spielerische Klasse der Gäste durch. Bis zur 75. Minute zogen die Gäste auf 1:6 davon, ehe Friedrich M. noch das 2:6 gelang. Zwar waren durchaus Möglichkeiten zu Toren für Crossen vorhanden, aber die Chancenauswertung war katastrophal. Selbst allein vorm gegnerischen Torwart verzog J. Winnig kläglich.
Auch der Schiedsrichter hatte einen schlechten Tag erwischt.
Es ist jedoch schade, wenn Crossener Spieler den Schiedsrichter für alles verantwortlich machen und selbst eigene spielerische und kämpferische Mängel offenbaren und sogar aufstecken. Nur in der Niederlage zeigt sich wahre Größe. Erst recht nach dem Spiel sollte sich manch einer fairer verhalten.